Gespür für Trends und Innovationen

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Albert Einstein

Wir möchten Sie einladen in unsere Welt der Trends und Innovationen zu schauen. 

Sie erhalten einen Eindruck, wie aus den Trends und Innovationen, unsere Ideen, Fantasien und Prozesse entstehen. Für uns ist der Auftrag nicht damit erledigt, Trends oder Innovationen aufzuspüren. Wir gehen wesentliche Schritte weiter. Bei Andy Dittrich Designberatung wird jeder interessante Trend oder Innovation erstmal genau analysiert. Hierbei werden die verschiedenen Trends und Innovationen unseren Grundthesen gegenübergestellt. Die Grundthesen beinhalten unter anderen Fragen nach Grad der Ästhetik, Langlebigkeit, Umweltfreundlichkeit, Brauchbarkeit, Umsetzbarkeit. Durch ein Punktesystem können wir beurteilt wie gut ein Trend oder eine Innovation ist. Zudem sind wir in der Lage verschiedene Trends und Innovationen miteinander zu vergleichen oder nach bestimmten Thesen wie z.B. Langlebigkeit zu sortieren. 

Was die Andy Dittrich Designberatung auszeichnet ist, die Fähigkeit einen solchen neuen Trend oder Innovation aufzunehmen und daraus Produktideen und Konzepte für Sie zu gestalten. Denn genau hier verbindet sich die Kraft eines Trends oder einer Innovation mit unserer Fantasie und Kreativität. Zudem ist unsere langjährige Erfahrung ein ganz wesentlicher Faktor, um aus diesen Informationen und Eindrücken erfolgreich Produktideen, Konzepte zu entwickeln.

 

Z-Line System

Als im Jahr 1991 der Z-Line Schreibtisch zum ersten Mal Im Avantgarde Center auf der Kölner Möbelmesse präsentiert wurde, konnte wir nicht erahnen, was für einen Trend wir auslösen werden. Wir stellten ein Tischsystem vor, dass leicht im Raum wirkte, schnell auf- und abzubauen war und zudem einen erschwinglichen Endverbraucherpreis hatte. Vor allem aber hatte das Z-Line Tischsystem eine klassische und einprägsame Form, die sich lange am Markt etablieren sollte. Die Formensprache wurde zudem geprägt durch die Designbewegung  der „neuen Einfachheit“. Entsprechend wirkten Schrauben und Verbindungskonstruktionen als Designelemente. 

Ein ganz wesentlicher Punkt warum sich aus diesem Z-Line Schreibtisch Entwurf ein Trend entwickeln konnte, war zudem unser Marketingkonzept. Wir nannten das Konzept „Design for People“. Damit war gemeint, dass der potenzielle Käufer sagen sollte: „Ich finde den Tisch gut oder schlecht.“ Er sollte aber nicht sagen: „Ich finde den Tisch schön, er ist mir aber zu teuer.“ Schon während der Messezeit entwickelte sich der Z-Line Schreibtisch zum Trend und Verkaufsschlager. Dieser Trend wurde in den darauffolgenden Jahren extrem aufgenommen und in unterschiedlichen Richtungen weiter interpretiert. Alle danach ähnlichen Schreibtisch Entwürfe waren geprägt durch die gleiche Konstruktion des Z-Line Schreibtisches. Diese Konstruktion bestand immer aus zwei Seitenteilen, Verbindungsrohre und eine Glasplatte. Zudem wurden die Größen der Tische verändert um mit noch aggressiveren Preisen den Markt aufzumischen. Selbst Baumärkte verkauften plötzlich Schreibtischkombinationen. Obwohl es irgendwann viele ähnliche Schreibtischsysteme gab, hat das Z-Line System nie den Status des Original Z-Line Schreibtischsystems verloren. Zudem wurde das Z-Line System ständig weiterentwickelt und den jeweiligen Einflüssen von Farbe und Materialien angepasst. Das Z-Line System konnte sich über 15 Jahre auf dem Markt behaupten und wurde ca. 2.5 Millionen mal weltweit verkauft. Im Jahre 2013 gab es einen letzten Entwurf, um das Z-Line System an die heutige Zeit anzupassen. Die wichtigste Innovation war bei diesem Entwurf die Tischplatte. Diese wurde mit einem patentierten Schlitzdesign ausgestattet, welches das einfache Aufstellen von Smartphones und Tabletts ermöglichte. 

AllDock Ladestation

Mit dem AllDock Konzept schufen wir eine modere Komplettlösung. Es wurde nicht nur der Trend aufgenommen, alternative Ladelösungen für  unterschiedliche elektronische Geräte wie Smartphone oder Tablet zu entwickeln. Das Konzept beinhaltete auch die Möglichkeit von Crowfunding für die Finanzierung des Projekts. Sehr schnell wurden die Möglichkeiten der Kickstarter Homepage in das Konzept aufgenommen und umgesetzt. Zudem wurde mit dem Schritt die Kickstarter Möglichkeit zu nutzen, auch ein Teil des Vertriebsweges vorgezeichnet. Die Aufgabenstellung für das Produkt kam aus der Notwenigkeit heraus sämtliche im Besitz befindlichen Geräte wie Smartphone, Tablets und andere mit USB-Steckern ausgestatteten Geräte schnell, komfortabel und gleichzeitig zu laden.

Viele von uns besitzen ein Tablet, ein Smartphone, einen Kindle und vielleicht auch noch einen Kopfhörer. Diese Geräte sind ständig im Einsatz und wollen auch ständig geladen werden. Kaum ein Hersteller versucht, dafür eine ästhetisch ansprechende Lösung mitzuliefern. Meist befinden sich ein USB-Ladekabel und ein Netzstecker im Lieferumfang. Der Anwender möchte aber am liebsten kein Ladekabel sehen und einen möglichst schnellen Ladeprozess haben. Die Andy Dittrich Designberatung entwickelte eine Ladestation, in der unterschiedliche USB-Hubs zum Einsatz kommen. Der Deckel dieser Ladestation wurde so gestaltet, dass dort sämtliche Geräte Platz finden und dabei einen optimalen Bedienungswinkel haben. Die Verkabelung der Geräte geschieht leicht und unsichtbar aus dem Inneren der Ladestation heraus. Um dem Konzept einen Lifestyle-Charakter zu geben, wurde die Ladestation in unterschiedlichen Materialien wie ABS-Kunststoff, Aluminium und Holz entwickelt. So können Deckel und Gehäuse trotz unterschiedlicher Materialien beliebig untereinander kombiniert werden. 

Dieses Konzept wurde mit knapp 100.000 Dollar gefunded und aus der Idee ist eine weltweit operierende Unternehmung entstanden. 

 

W-Station

Als wir uns das erste Mal mit dem Trend Third Places im Jahr 1999 auseinandersetzte, waren Möglichkeiten der Nutzung extrem eingeschränkt. Das Konzept des Papierlosen Büros war ein ganz wesentlicher Bestandteil dafür, dass sich der Trend Third Places erstmals entwicklen konnte. Denn Daten und Informationen lagen jetzt auf Servern, die wir später Clouds nennen werden. Diese Daten und Informationen wurden damals über Kabelnetzwerke an die Rechner geschickt. Insofern war es wesentlich, dass bei dem damaligen Entwurf zu Third Places immer eine Rechnereinheit ihren Platz fand. Zudem wurde der Aspekt der Ergonomie und die extrem schnelle Anpassung an unterschiedliche Körpermaße in dem Entwurf umgesetzt. Der Netchopper wurde als „Produkt für das nächste Jahrtausend“ von der Presse eingestuft.

Mit der Einführung von schnellen W-Lan Netzen an öffentlichen Orten und entsprechenden leistungsstarken Laptops und Tabletts bekam das Thema Third Places einen völlig neuen Ansatz. Durch diese Technikmöglichkeiten ist der Bedarf an Konzepten für das temporäre Sitzen und Arbeiten gestiegen. Selbst auf einem Flughafen besteht meist nur die Möglichkeit, sich Laptop oder Tablett auf die Beine zu legen, um zu arbeiten.

Aus diesem Problem entwickelten wir ein Konzept für das temporäre Sitzen und Arbeiten im öffentlichen Raum. Die W-Station ist für Flughafen-, Messe- und Stadtsituationen konzipiert und soll dabei dem öffentlichen Standard entsprechen. Sie besteht eigentlich nur aus einem 15 mm starken witterungsfesten Aluteil, das extremer Nutzung standhält. Die W-Station kann einzeln oder als Gruppe im Raum aufgestellt bzw. verankert werden.

Gamechopper

Der Trend Computerspiele entwickelte sich seit den 1980iger Jahren enorm. Die Spiele und Darstellungen wurden immer besser und rasanter. Allerdings gab es auch immer das Problem, wie die Spieler ergonomisch sinnvoll spielen können. Sämtliche Anbieter bauten immer leistungsfähigere Spielkonsolen und die Zubehörteile wie Joysticks etc. wurden ebenso verbessert. Dadurch wurde die Spielzeit extrem verlängert. Im Jahr 2000 entwickeltet sich ein Trend der fotorealistischen Autorennspielen wie z.B. Gran Turismo mit Force Feedback Lenkeinheiten. Aus diesem Trend entwickelten wir die Idee zum Gamechopper. Mit diesem kompakten und mobilen Sitzsystem wurde ein bislang nicht erreichtes Gefühl der Realität bei Autorennspielen erzielt. Anstatt am Tisch oder auf dem Sofa sitzt, lenkt, kuppelt und bremst man wie in einem richtigen Fahrzeug. Auf dem Gamechopper haben Lenkrad und Pedalen ihren festen Platz, und zahlreiche Verstellmöglichkeiten erlauben dem Spieler jeglicher Größe, ohne Probleme die richtige Sitzposition zu finden. Für den Transport kann der Gamechopper zusammengeklappt werden und durch die kompakte Konstruktion ist ein mobiler Einsatz möglich. Henning Rehm, Marketingmanager von Bigben Interactive schrieb damals: „Die Nachfrage nach außergewöhnlichem Zubehör ist bei uns groß. Deshalb sind wir immer auf der Suche nach speziellen Produkten, die nicht an jeder Ecke zu finden sind. Der Gamechopper gehört zu dieser Kategorie. Wir glauben, dass unsere Produktpalette dadurch eine interessante Erweiterung erfährt. Das Interesse einiger Medienvertreter im Vorfeld stimmt uns sehr zuversichtlich.“ 

Im Jahr 2010 entwickelten wir einen weiteren Gaming Chair, der mit einem Sound System ausgestattet war und zum Verstauen zusammengeklappt werden konnte. Auch dieser Gaming Chair konnte durch sein Preis-Leistungsverhältnis überzeugen. Gerade in den letzten Jahren steigt die Nachfrage nach entsprechenden Sitzlösungen. Für uns ist der Trend noch lange nicht abgeschlossen.

 

Fingerprint Secure

Häfele ist ein Milliardenunternehmen mit weltweitem Vertriebsnetz. Während der Interzum Messe in Köln wurde die Andy Dittrich Designberatung zu einer Präsentation von Häfele China und Indien zum Thema Sicherheitsschlösser für Haustüren eingeladen. Neben den Marktanteilen verschiedener Schlosssysteme wurden die Trends und Zukunftsaussichten dieser Schlosssysteme vorgestellt und analysiert. 

Schnell standen die Themen Smart Home und Fingerprint-Sicherheit im Anforderungskatalog. Zudem wurde auf eine bestehende intelligente und ausgereifte Technik zurückgegriffen, um die Entwicklungszeit wesentlich abzukürzen. Insofern bestand nach unterschiedlichen Researches die Aufgabe für die Andy Dittrich Designberatung darin, eine Außenhülle für das Fingerprint-Lock zu entwerfen. 

Wir entschlossen uns, dem Design eine futuristische Note zu geben, die auch der CI von Häfele entspricht. Zudem war vorgesehen, das im Design verschiedene Oberflächen verwendet werden können, die perfekt miteinander korrespondieren. Damit entsprach der Entwurf dem Geschmack auf den indischen und chinesischen Märkten.

Parkhaus der Zukunft

„Komfortabel wie mit dem Taxi bis vor den Eingang von Bahnhof, Messe, Flughafen oder Shoppingcenter fahren, aussteigen und weggehen – davon träumen viele Autofahrerinnen und -fahrer.“ Dieser Satz aus einer Fraunhofer-Publikation war der appellierende Anlass für das Parkhaussystem gewesen.

Der Wunschtraum ist, das Auto einfach verschwinden zu lassen und auf Knopfdruck wieder hervorzuzaubern, wenn es benötigt wird. Keine endlose Parkplatzsuche und kein Umherirren in düsteren, stinkenden Parkhäusern. Das Parkhauskonzept aus dem Jahr 1999 versucht, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Es ist ein geschlossenes System, das aus mehreren Einfahrt- bzw. Ausfahrt-Terminals und einer oder mehreren Blackboxen, sprich Lagerorten besteht. Die Autos werden, ähnlich wie beim Sessellift, aufgenommen und in die Blackbox gebracht. Diese besteht aus einem oder mehreren rechnergesteuerten Regalsystemen. Der Fahrer erhält beim Einfahren eine Parkcheckkarte oder alternativ werden die Informationen auf das Handy übertragen. Er kann sich entscheiden, an welchem Terminal er sein Auto wieder abholen möchte. Das Auto kommt zum Fahrer und nicht umgekehrt. Servicestationen und Car Sharing könnten die Bandbreite des Parkhauskonzepts sinnvoll erweitern.

In der Zwischenzeit sind Entwickler auf ähnliche Ideen und Ansätze gekommen. An dieser Stelle möchten wir das Parksystem der Serva Transport Systems vorstellen. Am Flughafen in Düsseldorf parkt Ray, ein computergesteuerter Gabelstaplerwagen, bis zu 260 Auto selbstständig ein. Ähnlich wie bei unseren System, läßt auch hier der Autofahrer den Wagen stehen. Ray übernimmt das Fahrzeug und parkt dieses wesentlich platzeffizienter ein. Der Anbieter rechnet mit 40 und 60 Prozent mehr Autos pro Parkhaus. Auch bei diesem System ist eine Anbindung User Daten vorgesehen. Ray erhält die Flugdaten aus der Datenbank und stellt die Fahrzeuge für die gerade gelandeten Fluggäste bereit. Das Fahrzeug steht somit zur Abholung an einem vorgesehenen Ort bereit.

 

Schule der Zukunft

Das „Pfeiffer Schule der Zukunft“-Konzept wurde 2002 u.a für das Kultusministerium entwickelt. Die Idee „School meets computer“ sollte als ein funktionales Schulmöbel umgesetzt werden. Das Gesamtkonzept berücksichtigt die zentralen Aspekte der Interaktivität und Mobilität im Schulunterricht der Sekundarstufe II und beschreibt den Unterricht der Zukunft. Voraussetzung dafür sind Tablett-Computer in Verbindung mit einer Touchscreen-Tafel in den Klassenräumen. Diese sind über den Schulserver und das Internet miteinander verbunden, sodass z. B. Unterrichtsmaterial im Internet bereitgestellt und genutzt werden kann. Zudem beschreibt das Konzept die Möglichkeit, den Unterricht im Stehen und Sitzen abzuhalten.

In den meisten Schule hat sich bis heute nicht sehr viel verändert. Wie also die Schule der Zukunft aussehen könnte, haben sich vor kurzem 645 Bildungs-Experten des World Innovation Summit for Education gefragt. 

„Die meisten Experten gehen davon aus, dass die gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen auch vor der Schule nicht haltmachen werden. Einer der Triebkräfte dabei sind das Internet und soziale Medien. Denn ihrer Ansicht nach werden sich die Schulen immer stärker zu digital vernetzten Lernnetzwerken entwickeln. Zumindest in Deutschland haben Computer allerdings bisher nur zögerlich Einzug in die Klassenzimmer erhalten. Zwar gibt es schon einige Schulen, die iPad und Co routinemäßig in den Unterricht einbauen, sie sind aber eher in der Minderheit“. Artikelauszug aus WISSEN.DE

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